Wärmepumpen

Dichtheitsprüfung für Wärmepumpen in Hamburg

Vermittlung zertifizierter Fachbetriebe für die Dichtheitskontrolle an stationären Wärmepumpen — für Gewerbebetriebe und Immobilienverwaltungen in Hamburg und Umgebung.

Wärmepumpen mit Kältemittelkreislauf

Stationäre Wärmepumpen nutzen — ähnlich wie Kälteanlagen — einen geschlossenen Kältemittelkreislauf, um Wärmeenergie aus der Umgebung (Luft, Wasser, Erdreich) auf ein nutzbares Temperaturniveau zu heben. Sie arbeiten nach dem gleichen physikalischen Prinzip, lediglich mit umgekehrter Zielrichtung: Wärmebereitstellung statt Kälteerzeugung.

Je nach Bauart und Kältemittelfüllung können Wärmepumpen unter die Prüfpflicht der F-Gas-Verordnung fallen. Wir vermitteln Ihre Anfrage an zertifizierte Fachbetriebe.

Abgrenzung: Die Dichtheitsprüfung nach F-Gas-Verordnung bezieht sich ausschließlich auf den Kältemittelkreislauf. Davon zu unterscheiden ist die allgemeine Heizungsprüfung oder die Prüfung des Heizkreislaufs — diese fallen nicht in den Bereich der F-Gas-Prüfung.

Bauarten von Wärmepumpen

Die Bauart der Wärmepumpe hat Einfluss darauf, ob und wie eine Dichtheitskontrolle durchgeführt werden kann:

  • Monoblock-Wärmepumpen: Alle kältemittelführenden Komponenten befinden sich in einem geschlossenen Gehäuse. Der Kältemittelkreislauf ist werkseitig verschlossen. Eine Dichtheitsprüfung ist in der Regel nur eingeschränkt erforderlich oder möglich, da keine kältemittelführenden Verbindungsleitungen verlegt werden.
  • Split-Wärmepumpen: Bestehen aus Außen- und Inneneinheit, die durch Kältemittelleitungen verbunden sind. Diese Leitungen und ihre Verbindungsstellen müssen auf Dichtheit geprüft werden können. Split-Systeme sind eher prüfpflichtig als geschlossene Monoblock-Geräte.

Entscheidend für die Prüfpflicht: Nicht die Bauart allein, sondern das CO₂-Äquivalent der Kältemittelfüllung bestimmt, ob eine Dichtheitsprüfung erforderlich ist. Der vermittelte Fachbetrieb ermittelt dies anhand der Anlagendaten.

Kältemittel in Wärmepumpen

In Wärmepumpen werden unterschiedliche Kältemittel eingesetzt:

  • R-410A: Lange Zeit Standard in Wärmepumpen. Hohes Treibhauspotenzial (GWP 2088).
  • R-32: Modernes Kältemittel mit geringerem GWP (675), zunehmend in neuen Split-Wärmepumpen verbaut.
  • R-290 (Propan): Natürliches Kältemittel mit sehr niedrigem GWP (3). Wird in Monoblock-Wärmepumpen eingesetzt.

Wichtig: Wärmepumpen mit natürlichen Kältemitteln wie Propan (R-290) unterliegen aufgrund des sehr geringen GWP in der Regel nicht der Prüfpflicht nach F-Gas-Verordnung. Eine Verwechslung mit der Heizungsprüfung ist zu vermeiden.

Dokumentation und Wartung

Für Wärmepumpen, die der F-Gas-Verordnung unterliegen, gelten die gleichen Dokumentationspflichten wie für Kälteanlagen. Prüfungen, Wartungen und Kältemittelnachfüllungen sind im Anlagenbuch zu dokumentieren.

Unabhängig von der Prüfpflicht empfehlen Hersteller regelmäßige Wartungsintervalle, die den effizienten Betrieb sicherstellen und vorzeitigen Verschleiß vermeiden.

Mögliche Dichtheitskontrolle

Ob Ihre Wärmepumpe geprüft werden muss, hängt von folgenden Faktoren ab:

  • Art des eingesetzten Kältemittels und dessen GWP-Wert
  • Füllmenge in Kilogramm
  • CO₂-Äquivalent der gesamten Füllung
  • Bauart: hermetisch geschlossen oder mit bauseitigen Verbindungen

Der vermittelte Fachbetrieb prüft diese Parameter anhand der Herstellerangaben und des Typenschilds Ihrer Wärmepumpe.

Wärmepumpe prüfen lassen

Klären Sie über unser Formular, ob für Ihre Wärmepumpe eine Dichtheitskontrolle erforderlich ist — wir vermitteln einen Fachbetrieb in Hamburg.

Fernando Herrero Ruiz (Smithbros Productions) vermittelt Ihre Anfrage ausschließlich an zertifizierte Drittunternehmen. Kein eigenes Kältefachbetrieb.